Eva-Maria Admiral und Eric Wehrlin



Die Presse über die Seminare

Endlich angstfrei auf grosser Bühne

 

Auch extrovertierte Führungskräfte leiden unter Redeangst, zeigt eine aktuelle Studie. Eine gute Vorbereitung hilft gegen Nervosität. Regelmäßige Auftritte ebenso.

 

WIEN. Nach außen cool und souverän, aber in Wahrheit schlottern vielen Führungskräften die Knie. Nämlich immer dann, wenn sie sich vor Publikum auf einer Bühne präsentieren müssen. Mehr als die Hälfte von ihnen leidet unter Redeangst. 14 Prozent haben teilweise sogar panische Angst, zeigt eine Studie der Milton Erickson Akademie Wien und der Sigmund Freud Privatuniversität Wien. 274 Führungskräfte wurden befragt.

Zugeben würde das freilich kaum einer. „Niemand sagt: ,Ich habe Redeangst‘“, weiß das Sprechercoach – Team Eva-Maria Admiral und Eric Wehrlin aus Erfahrung. „Die meisten berichten von Symptomen, die auf eine Redeangst hinweisen – etwa eine zu leise Stimme oder dass ständig der Faden verloren wird.“ Zählt man laut Admiral-Wehrlin zu den 58 Prozent von Redeangst betroffenen Führungskräften der ersten und zweiten Ebene die Stabsstellen dazu, sind es 74 Prozent. „Das ist schon ein überraschend hoher Wert.“

Hohe Selbsterwartung

Nervös sind im Übrigen auch jene, denen man es gar nicht unterstellen würde. Laut Studie bezeichnen sich 62 Prozent der Führungskräfte, die unter Redeangst leiden, als extrovertiert. Dass das Thema eher ein Tabu ist, hat viel mit dem Selbstverständnis der Manager zu tun. Immerhin sagen 96 Prozent aller Befragten, dass man ein guter Rhetoriker sein müsse, wenn man als Führungskraft agiere. „Die Selbsterwartung ist immens hoch. Die meisten haben das Bild: Ich muss so eine Rede aus dem Ärmel schütteln“, sagen Admiral-Wehrlin. Hinzu kommt: Oft werden die Mitbewerber idealisiert. „Der kann das, ich aber nicht – so denken viele“

Die Sprechcoaches beruhigen zugleich: „Man darf aufgeregt sein. Das ist ja auch eine außergewöhnliche Situation“, sagen Admiral-Wehrlin. Was allerdings nicht geht, ist, schlecht vorbereitet in eine Rede zu gehen – und genau das tun viele. Die oberste Regel lautet daher: Nicht der Assistent macht die Präsentation, sondern der Redner selbst. Zumindest sollte der Vortragende involviert sein. Zudem sollte sich jeder Redner überlegen, welchen emotionalen Zugang er zu dem Thema hat. „Emotionen wegschieben klappt nicht. Ich kann mich nur dann im Griff haben, wenn ich etwas bewusst anschaue“, sagen Admiral-Wehrlin.

Strategisch vorbereiten

Sie empfehlen zudem, sich eine halbe Stunde vor dem Auftritt nicht mehr mit der Präsentation zu beschäftigen. „Entweder man kann es eine halbe Stunde vorher oder man kann es eben nicht“, sagen Admiral-Wehrlin. Sie raten, sich lieber mit Stimm- bzw. Atemübungen auf den Auftritt vorzubereiten und sich zudem mit dem Raum vertraut zu machen.

Die Nervosität selbst lässt sich in den Griff bekommen – Übung macht den Meister. Laut Studie haben jene am meisten Redeangst (27 Prozent), die maximal einen Auftritt im Monat haben. Bei jenen, die öfter auf einer Bühne stehen, werden nur 10 Prozent von Redeangst geplagt. Auch angstrei auf grosser Bühne zu agieren lässt sich leicht erlernen!






Warum Chefs im Lift üben sollten

Führungskräfte unterschätzen die Macht der Kurzpräsentation und nutzen deren Potenzial nicht.


Führungskräfte nützen die Möglichkeiten, ihre Botschaften ins Unternehmen zu tragen, oft nicht aus. Dazu müssen sie zunächst wissen: Was will ich? Und das verlangt Selbstreflexion.


Die jungen Entrepreneure sind längst Profis im Elevator Pitching: Sie haben gelernt, ihre Botschaften so knapp und klar zu formulieren, dass jeder den Kern ihrer Geschäftsidee innerhalb weniger Sekunden versteht. In abgewandelter Form haben auch Jobbewerber und Jobeinsteiger das Prinzip verstanden: Sie verpacken das Thema "Warum Sie mich einstellen sollten" bzw. "Das mache ich beruflich" in eine kurze Geschichte, die sich problemlos während einer einzigen Fahrt mit einem Aufzug erzählen lässt.

 

 

 

Angst, zu banal zu sein


Führungskräfte hingegen unterschätzten (ganz im Gegensatz zu vielen Vertriebsmitarbeitern) die Macht der Kurzpräsentation oder nutzten ihr Potenzial für die interne Kommunikation nicht, sagen EvaMaria Admiral und Eric Wehrlin. Sie würden sich scheuen, ihre Botschaften ständig zu wiederholen, hätten Angst davor, mit einfachen Sätzen banal zu klingen, und würden die Fülle an Kommunikationskanälen bei Weitem nicht ausschöpfen. Die Beiden trainieren mit Führungskräften, wie sie ihre Botschaften platzieren können.

         Dafür gelte es zunächst, Rollenklarheit zu gewinnen: Was ist meine Aufgabe als Führungskraft? Darunter fallen: Orientierung geben, Ziele setzen, sichtbar vorangehen, und wenn es Bedenken und Widerstände gibt, integrativ wirken. "Wer führen will, muss wissen, wohin. Dann braucht es die Einbindung der Mitarbeiter, damit sie diesen Weg aktiv mit bauen." Und Führungskräfte müssten Beispiele liefern, wie dieser Weg beschritten werden kann, um diese Ziele zu erreichen. "Voraussetzung dafür ist. Die Führungskraft muss glaubwürdig sein, in dem, was sie sagt und tut." Denn eine 100-prozentige Deckungsgleichheit zwischen persönlichen Vorstellungen und Unternehmenszielen liege nur in Ausnahmefällen vor.


"Call to Action" einbauen

Wer seine Botschaften formuliert, erkennt rasch viele Analogien zum klassischen Elevator Pitching:

• Wichtig ist ein "starker" Einstieg in Form einer These oder eines interessanten Fakts.

• Das Besondere ganz deutlich herausstreichen.

• Priorisieren und auf das Wesentliche konzentrieren.

• Auf das Gegenüber eingehen und den Wissensstand der Zielgruppe im Auge behalten.

• Die Begeisterung spürbar machen. Auch hier gilt: Es kommt nicht nur auf das Was, sondern auch auf das Wie an. 

Das Gegenüber soll nicht einen Monolog ertragen müssen, sondern auch die Gelegenheit haben, reagieren zu können. Zumindest für nonverbale Kommunikation sollte Raum sein. Zum Schluss kommen zwei wichtige Punkte: erstens ein "Call to Action",also die Aufforderung an die Zielgruppe, was jetzt zu tun ist. Und zweitens sollte klar werden, wie man auch künftig einfach in Kontakt bleiben kann. Hier gilt in aller Regel: je barrierefreier, desto besser.

Führungskräften, die ihre Botschaften formuliert haben kein Format auszulassen, diese Botschaften zu transportieren. Schließlich gilt die Regel, dass eine Botschaft sechsmal gehört werden muss, ehe der Inhalt verinnerlicht wird. Das heißt für Führungskräfte, nicht nur zum Topmanagement oder den wichtigsten Kunden zu sprechen.


Kurze, effiziente Auftritte

Der Chef sollte zu Beginn der Produktschulung bei seinen Mitarbeitern dabei sein. Das sei nichts anderes als eine optimale Plattform, in aller Kürze über seine Ziele und jene des Unternehmens zu sprechen. "Und den Bogen herzustellen, wie dieses Produkt mit den übergeordneten Zielen zusammenhängt",sagt er. "Ein kurzer Auftritt. Doch der ist höchst effizient."

 

 

 

 

 

Wenn ein Papua dem brummigen Lautsprecher begegnet

 

Mit sparsamen Mitteln auf der Bühne arbeiten.
Theaterseminar der Rottweiler Stadtmission mit den Schauspielern Eva-Maria Admiral und Eric Wehrlin

- Rottweil.

 

 

 

 

 

 

Der Lautsprecher, der auf seinem schwarzen Gestänge leise vor sich hinbrummt, eigentlich ein mir vertrautes Gerät, soll plötzlich etwas völlig Unbekanntes sein. Denn ich komme aus Papua-Neuginea, bin dort in einer Strohhütte aufgewachsen und frisch in der Zivilisation. Entsprechend soll ich reagieren auf die für mich ganz neuen Dinge, die ich im Raum sehe, durch den ich gerade gehe. Eric Wehrlin und Eva-Maria Admiral haben diese Aufgabe gestellt – den 23 Teilnehmern des Theaterseminars bei der Rottweiler Stadtmission, die für eineinhalb Tage zusammengekommen sind, um zu erfahren, wie sie Gefühle auf der Bühne darstellen können, wie das Lampenfieber zu bändigen ist, wie Szenen zu erarbeiten sind. „Theater, Schauspiel kann man lernen. Derjenige der Freude hat bei der Sache zu bleiben und weiterzumachen, der wird weit kommen“, sagen Eva-Maria Admiral und Eric Wehrlin. Die professionellen Schauspieler waren in den vergangenen 15 Jahren an verschiedenen Häusern tätig, unter anderem am Burgtheater in Wien.

Und so setzte ich meine Schritte vorsichtig durch den Raum, beobachte scheu, entdecke seltsame Utensilien und versuche zu staunen über das komische Gerät, das Bilder und Schriftzeichen an die Wand zeichnet. Dieses Staunen zu lernen, nennen Eric Wehrlin und ➙ Eva-Maria Admiral als „sehr, sehr wichtig für den Schauspieler. Jede Szene hat Elemente des Staunens in sich, da in jeder Szene etwas geschieht, was mindestens eine Person nicht erwartet hat.“ Für den Akteur auf der Bühne ergeben sich immer wieder neue Situationen: „Der Schauspieler muss den Mut haben, sich die Zeit zu nehmen, Dinge erstmals zu sehen“, mit einfachen Mitteln, mit sparsamen Gesten und zurückhaltender Mimik: „Daraus entsteht wahrhaftiges und glaubwürdiges Theater“.

Wir sind zu acht auf der Bühne. Die anderen schauen uns zu. Wir gehen nur so herum. Jetzt sollen wir uns an die jüngsten Weihnachten erinnern, das erste Bild, das uns einfällt, aufnehmen. Ein Schmunzeln huscht über mein Gesicht, ich werde langsamer, verliere mich in meine Gedanken, die Fingerspitzen meiner rechten Hand wandern auf meine Brust, die linke Hand hat sich in der Tasche meiner Hose vergraben. „Weihnachten vergessen und den Raum so anschauen, dass ihr nachher sagen könnt, wie er genau ausgesehen hat“, lautet die nächste Aufforderung der Seminarleiter. Und damit provozieren die beiden „das wichtigste Prinzip im Schauspiel“, dass der Schauspieler ein Aufgabe auf der Bühne haben muss, „sonst ist er verloren. Er weiß nicht, wo er mit seinen Händen hin soll, kommt sich blöd vor, weiß nicht, wohin er gehen soll.“ Das kann eine innere Aufgabe sein, dass etwas in mir drin abbläuft, oder eine äußere Handlung, dass ich zum Beispiel zum Telefon laufe. Das Textsagen ist keine Aufgabe.

Misstrauisch soll ich sein, dann einsam, dann glücklich und ➙ Eric Wehrlin und Eva-Maria helfen mir: „Rufe Erinnerungen aus Deinem eigenen Leben ab, wann Du dieses Gefühl selbst mal erlabt hast und entwickele daraus Dein Agieren, Dein Gehen“. Das Schauspielerehepaar zeigt drei große Wege, drei Zugänge auf zu einer Rolle: über den Körper – „nehme beim Gehen die Brust nach vorne“ -, über die Phantasie und Vorstellungskraft – „denke Dir den Satz: Ich bin so eben verprügelt worden“ – und eben über das emotionale Gedächtnis. „Es geht nie mit allen drei Wegen bei allen Schauspielern gleich gut“, sagen Wehrlin und Admiral. „Der Einzelne muss für sich die Möglichkeiten austesten. Entscheidend ist aber von den Klischees wegzukommen und die eigene Lebenserfahrung einzusetzen. Das Schauspiel baut auf das, was die Menschen als Schätze mitbringen. Das ist die Quelle.“

Aus solcher Spannung lebt auch eine gute Szene, aus dem Konflikt. Das kann auch ein innerer Zwiespalt sein: Auf dem Tisch liegt eine Tafel Schokolade, die würde ich gerne essen, doch eigentlich möchte ich mein Körpergewicht reduzieren.

Diese Emotionen interessieren die Zuschauer: Die Menschen und ihre Situation erregen die Aufmerksamkeit. „Was persönlich ist, das ist auch universell“, sagen Wehrlin und Admiral. Und dazu genügen sparsame Mittel, wenig Requisiten, aber genau die richtigen für die jeweilige Szene müssen es sein. Mit diesem Wissen inszenieren die Teilnehmer, aufgeteilt in Gruppen, ein kleines Theaterwerk, studieren ein Improvisationsstück ein, völlig frei, nur der Satz muss darin enthalten sein: „Heute ist Dienstag“. Jede Gruppe führt ihre Arbeit auf. Eric Wehrlin und Eva-Maria Admiral regen an, korrigieren: „zentral spielen“, „nicht mit dem Rücken zum Publikum“, „beim Wendepunkt in der Geschichte deutlich agieren mit Blicken“. Bettina profitiert von den Tipps: „Ich habe Schauspielen für eine große Begabung gehalten, jetzt habe ich erfahren, dass es ein Handwerk ist, das man lernen kann“.

Am Ende verlöscht der Schweinwerfer, der sein zart rosa Licht in die Runde gestrahlt hat.

Christoph Holbein (sb)

 

 

Erfolgsfaktor Stimme - IVCG - Pressebereicht von Eva-Maria Admiral

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Workshop strahlte bis nach Hamburg aus

25 Theaterbegeisterte am Wochenende im Domino, Pegnitz - Kurier

"Die große Resonanz auf dieses Seminar zeigt, wie groß der Bedarf ist", erläutert Pastor Sailer. Er war selbst erstaunt, wie schnell die 25 Plätze ausgebucht waren und dass sich sogar Teilnehmer aus Hamburg und dem Ruhrgebiet angemeldet haben. So verwandelte sich das Domino an diesem Wochenende in eine große Bühne..."

 

 

…und plötzlich hört dir jeder zu.

Zeitschrift der Akademie für Theologische Weiterbildung, Linz.

29 Teilnehmer aus ganz Österreich ließen sich die Gelegenheit nicht entgehen, von diesem erfolgreichen Schauspielerehepaar unterrichtet zu werden.

 

Zu Beginn des Seminars hatte Eva-Maria gleich einmal eine gute Nachricht für uns alle unsere Stimme ist nicht angeboren, sie ist ein Werkzeug, das jeder ausbauen und trainieren kann à keiner ist ein hoffnungsloser Fall!

Die Seminarinhalte – allgemeine Grundbegriffe der Atem- und Stimmführung, Grundvoraussetzungen für richtiges Sprechen, lautes Sprechen, deutliches Sprechen, Atem und Stimme, Artikulation, Übungen zur Atemführung, Übungen zum Stimmtraining, Stimmhygiene und vieles mehr – wurden von Eva-Maria Admiral und Eric Wehrlin auf eine natürliche und herzliche Art vermittelt.

Sie schärften uns Teilnehmern ein, wie wichtig für das Sprechen eine gute und bewusste Atmung ist. Neben Übungen zur richtigen Atmung erfuhren wir Lernwilligen auch, worauf beim Sprechen zu achten ist. Wir erhielten nicht nur theoretisches Wissen, sondern auch die Gelegenheit, viele Übungen gleich auszuprobieren.

Ob es mir gelingt, meine Zuhörer zum Zuhören zu bringen, wird von folgenden Faktoren entscheidend beeinflusst:

55 Prozent unserer Botschaft wird über das Non-Verbale (alles was wir mit den Augen wahrnehmen), übertragen, weitere 38 Prozent meiner Bedeutung wird über den TON (alles über das Ohr Wahrgenommene) übertragen und gerade nur sieben Prozent kommen den eigentlichen Worten (dem Inhalt unserer Botschaft) zu.

Dieses Wissen um die Bedeutung unserer Stimme sollte Motivation genug sein, die zahlreichen Übungen und Tipps, die wir in diesen eineinhalb Tagen erhalten haben, mit Freude in unseren Alltag zu integrieren. Wer weiter macht, bei dem wird der Erfolg nicht ausbleiben.
Im Großen und Ganzen kann ich sagen, dass sich durch das SEminar  mein Bewusstsein für meine Atmung und v.a. auch für meine Stimme vertieft hat und ich bewusster und wesentlich BESSER  damit umgehe. Außerdem bleibt mir durch das praktische Üben das gesamte Seminar in  Erinnerung.
 Ich  bin  dankbar für die praktischen Aufgaben à ich hätte das im Unterricht Gelernte sicherlich nicht so schnell in die Praxis umgesetzt.- ein Bombenerfolg!