Eva-Maria Admiral und Eric Wehrlin
Goodbye HadershausenFotos & MediaPresseZuschauerInformationen für Veranstalter

 

Was tun, wenn ein Mensch nicht mehr erlebt, was er glaubt?

 

ein Solo-Theaterabend mit Eric Wehrlin

 

Den ganzen Thaterabend hier kostenlos ansehen: (Dauer 1:10)

 

 

Seit vielen Jahren reise ich mit meinen Theaterproduktionen durch die Lande. Diese Tourneen wurden von unzähligen persönlichen Gesprächen mit Pastoren, Gemeindeleitern, Geistlichen begleitetet. Viele dieser Gespräche in Kirchen, Wirtshäusern oder während des Frühstücks im Pfarrhaus berührten mich zutiefst. Zugleich reifte ein Theaterabend, eine Zusammenfassung vieler dieser Geschichten und Erzählungen:

 

Ich träumte,
dass ich hinter Jesus hertrotte.
Ich wünschte mir,
dass er mich als einen seiner Jünger auswählt.
Plötzlich dreht er sich um,
sieht mir direkt in die Augen
und sagt: „Folge mir!“
Mein Herz pocht...
Ich renne ihm entgegen, er hält mich auf:
„Ooh, nein! Nicht du! Der hinter dir! Sorry!"


Daniel Wendel ist die zentrale Figur in diesem abendfüllenden Theaterstück. Er leitet seit einigen Jahren die Kirchengemeinde eines kleinen Dorfes – mit allen Höhen und Tiefen. Wendel erfährt zunehmend Misstrauen und Ablehnung, doch er versucht seiner Berufung treu zu sein. Zweifel und Fragen kommen hoch: "Warum ist es oft so schwer, auf Gott zu hören, ihm nachzufolgen? Warum dieses Auf und Ab des Lebens, das Hin und Her des Glaubens?"

Ein originelles Soloprogramm, das auf menschliche Weise aufzeigt, warum wir nicht ständig besser werden müssen.

 

 

Eric Wehrlin spielt die herzerwärmende Geschichte Daniel Wendels, Pastor. Bereits elf Jahre investiert er in seine Kirchengemeinde. Nun sind schwere Zeiten für ihn angebrochen – rien ne va plus. Zusammen mit seiner Familie sieht er sich einer unzufriedenen Gemeinde gegenüber, die über seinen weiteren Verbleib abstimmen wird. Wendel ahnt, dass diejenigen, die ihn loswerden wollen, in der Überzahl sind – und versteht überhaupt nichts mehr. Wendel, ein Mann des Gebets, versucht verzweifelt, Gottes Führung zu verstehen. Seine einst so klare Berufung scheint in weite Ferne gerückt... Ist seine Zeit in Hadershausen wirklich vorbei? Soll er ein überhaupt noch einmal ganz vorne beginnen? Und wenn ja, wie?

„Es ist wie das Hin- und Herschwingen am Trapez.
Hat man einmal den Mut dazu gefunden,
möchte man am liebsten nie mehr loslassen...
Doch dann, ohne Warnung schaut man hoch, sieht ein zweites Trapez,
das auf einen zuschwingt, zeitlich genau auf die Begegnung abgestimmt.
Man erkennt, man ist aufgefordert, loszulassen.
Man muss loslassen. Man muss loslassen. Man muss sich ausstrecken.
Man muss den herrlichen Schauer erfahren,
wenn man sich von einem löst und zum anderen hinschwingt.
Das vergangene Jahr war eine Zeit des Loslassens.
Ein Finger nach dem anderen, erschreckende Schwerelosigkeit.
Ich habe das zweite Trapez noch nicht, noch lange nicht erreicht.
Ich bin irgendwo dazwischen, aber so viel kann ich sagen:
Mein Herz ist mit einer heiteren Freude erfüllt, gespannte Erwartung...
Nicht ich bin es, der das zweite Trapez ergreift, nein, ich werde ergriffen.
Von Gottes Hand ergriffen. Ich kann«s kaum erwarten....

 

 

Goodbye Hadershausen...

 

     ...eine Chronik des zähen, oft komischen Ringens eines Mannes, der eifrig nach Gottes Willen trachtet, auch wenn Gott sich scheinbar in Schweigen hüllt. Wendel kramt in Erinnerungen und alten Träumen, aber auch die Gestalten aus seiner Vergangenheit können ihm keine Antworten geben. Immer wieder ist er nahe dran, seine Frustration laut in die Stille hinauszuschreien. Ob er nun in komödiantischer Weise aus seinem Alltag erzählt oder seinem Glauben Ausdruck verleiht, in seinem Ringen mit Gott hofft er nur auf Eines - dass Gott sein Schweigen bricht und dass er endlich dieses schwer greifbare Wort des Segens und der Bestätigung hört, ein Wort, das manchmal nur in der Stille zu vernehmen ist. Letztendlich muss er sich der Realität stellen. Soll er kämpfen, nachgeben oder einfach schweigen? Aber Wendel findet den Mut, ganz neu anzufangen ohne aufzugeben...

 

                      „Lieber Gott! Zwischen dir und mir ist so viel Papier“

 

    ...ein Abenteuer, das uns besonders in Zeiten des Schweigens Gottes zur Liebe und Treue aufruft - im Vertrauen darauf, dass Seine Berufung und Weisheit kommen wird, wenn auch manchmal unklar und entgegen unserer Erwartungen.

    ...ein Theaterabend, mit viel Tiefe, aber auch komödiantisch, tragisch, mit einem feinfühligen Einblick in das Herz eines nach Gott suchenden Mannes....

                   „Sehnsüchtig grüsst der, der ich bin, den, der ich sein möchte...“