Kritiken
Tatsächlich ist ihr „interaktives Kabarett“ unterfüttert mit wissenschaftlichen Facts, die der sie meist sachlich cool, ohne Beschönigung, doch immer ganz nah am Menschen eingängig formuliert…………..für die Seele gibt es ein paar schöne Szenen .
(Stuttgarter Zeitung)
... diese wunderbar wahrhaftige, komische und gleichzeitig berührende Lebensgeschichte mitzuerleben,………. sehr behutsam inszeniert hat. Es müsste mit dem Teufel zugehen, wenn dieses Stück nicht eine lange Laufzeit hätte. Es ist einfach zu gut.
M.N.
Hamburger Abendblatt
Beeindruckend, tiefsinnig und kurzweilig, mit einem grossen Schuss Humor. Was hätte man anderes von Eva-Maria Admiral erwartet?
Arno Backhaus, Humorist und Schriftsteller
In der subtilen Regie kostet Eva-Maria Admiral
alle Nuancen dieser Rolle aus. Da stimmt jeder Ton: Sie ist sehnsuchtsvoll und resolut, resigniert, voll Gefühl und voller Frust. Genüsslich , bissig ... Die Tränen stehen an der Kante, wenn sie resümiert, was aus ihr geworden ist. Und die Freude strahlt ihr aus den Augen, wenn sie davon erzählt, wie sie sich... selbst als ein lebendiges Wesen neu gefunden hat. (Ausschnitt)
Hamburger MORGENPOST
Mitreißender Monolog
Eva-Maria Admiral setzt alle Facetten überzeugend ins Bühnenlicht: ihre Traurigkeit und Frustration, ihre Lebensfreude und ihren zynisch-sarkastischen Humor. Und wenn sie so in resolutem Ton das Leben und die Gesellschaft auf die Schippe nimmt, wirkt das mehr als überzeugend,.
A H. / (Ausschnitt)
Der Bund
"ganz wunderbar.t. So gut, so passend. So wohltuend daneben und deshalb genau ins Schwarze treffend. "
Prof. Ute Lauterbach
Institut für psychologische -energetische Integration.
DAS STÜCK VOM GLÜCK
Sie steht auf der Bühne als Assistentin
am Institut für Glücksforschung und erläutert die Forschungsergebnisse
ihres Vorgesetzten, Professor Seligmann. Außerst professionell und gleichzeitig sehr liebenswert mimt sie die etwas konfuse Angestellte, die immer wieder
auf die Mithilfe des Publikums angewiesen ist, um diese Forschungsergebnisse zu präsentieren. Mit dieser Regie-Idee hat Eva-Maria Admiral einen genialen Weg gefunden, wissenschaftliche Erkenntnisse zum Thema Glück und Zufriedenheit in eine Form zu packen, die gleichermaßen unterhaltend
wie informativ ist.
Ihre Erkenntnisse: Im reichen Europa sind die Menschen deutlich unglücklicher a1s die Menschen der restlichen Welt - denn mehr Besitz bedeutet nicht automatisch auch einen Zuwachs an Glück. Beim Fernsehen werden weniger
Gehirnzellen aktiviert ais im Schlaf, neue Erlebnisse, Impulse
und Gedanken dagegen regen an und machen glücklich.
Auch Danken macht glücklich - und Menschen mit ,,einer Anbindung nach oben' sind erwiesenermaßen die g1ücklicheren Menschen.
Sehr lustig, aber nie albern, bodenständig und alltagsnah,
aber dennoch sehr differenziert - dieser Drahtseilakt ist Eva Maria Admiral in ihrem Kabarett bestens gelungen' Und noch etwas ist aufs Beste geglückt: Die Botschaft von der Liebe Gottes zu uns Menschen ist auch für kirchenferne Menschen absolut nachvoillziehbar, denn die geistlichen Inputs in diesem Stück kommen völlig ungekünstelt und ohne jeden Bruch daher: witzig, alltagsnah, aber auch sehr tiefgängig und sehr zu Herzen gehend. So findet sie als Assistentin am Ende einen Brief auf der Straße, den Gott an sie geschrieben hat. Ais Einspieler wird dieser Brief verlesen und hat nicht nur mir die Tränen in die Augen getrieben - so innig beschreibt Gott hier seine Liebe zu uns Menschen und seine Sehnsucht, dass wir echtes, tiefes G1ück finden.
Ein Stück, das erheitert, unterhält, nachdenklich macht,
Neues lehrt und ... glücklicher macht!
Nicht zuletzt, weil es dieser grandiosen Schauspielerin gelingt,
durch ihre liebenswürdige und authentische Art trotz
aller Professionalität eine große Nähe zum Publikum herzustellen.
Tamara Hinz in der Zeitschrift AUFATMEN
Komisch und anrührend zugleich...
Die großartige Schauspielerin und ihr herber Charme ersticken jeden Anflug von Sentimentalität im Keim. Ein starkes Stück Theater.
J.W., taz
geglückt
Handfest und schnörkellos – geduldig und großmütig, aber nicht blöd. Vielleicht etwas überrascht über ihren Mut,... mitreißend. jk / (Ausschnitt)
Entdeckung
…voller Humor, Sarkasmus und Ehrlichkeit… Beim Wandel von der frustrierten Kleinbürgerin zur lebenslustigen Frau spielt Eva-Maria Admiral alle Nuancen ihrer Rolle aus. Da stimmt jeder Ton, jede Geste.
kn / (Ausschnitt), Elbe-Weser aktuell
Mit Mut zurück zum eigenen Glück
Viel Beifall... grandiose Leistung... zog die Vollblutschauspielerin alle Register darstellerischen Könnens. Vom ausgefeilten komödiantischen Spiel bis zum sentimentalen brillierte der Bühnenprofi mit einem wohldosierten Mix aus pointiertem Witz und rührender Devotion.
hz / Hechthausen / (Ausschnitt)
Eine Geschichte, die den Nerv unserer Zeit trifft.
Wie die Schauspielerin die kleinen Nuancen variiert, Gefühle nur im stummen Spiel mit den Requisiten ausdrückt und ihre Blicke von sehnsuchtsvoll bis kess ins Publikum schickt, das ist rund, sicher und ein glaubwürdiges Bild dieser Frau, die noch einmal mehr als ein kleines bisschen Glück haben möchte.
al / (Ausschnitt)
Die Angst vor dem Glücklichsein
…sie ist witzig, schlagfertig, selbstironisch. Schalk und Lebenslust blitzen ihr aus den Augen und aus dem breiten Grinsen.
Gifhorner Rundschau
Ein kluges Stück über das Leben...
...jeder findet sich darin... Eva-Maria Admiral spielt ihr Ein-Frau-Stück mitreißend und mit unglaublicher Bühnenpräsenz. Den Wechsel von der ängstlichen Frau zur entspannten Glücksforscherin schafft sie spielend. Sie hält den Spannungsbogen über das ganze Stück aufrecht – bis zum überraschenden Ende. Man sollte sich diese wunderbare Eigenproduktion nicht entgehen lassen.
Norderstedter Zeitung
...urkomisch ...spritziges Beziehungstück."
(Holsteinischer Courier)
Den Theaterbrettern mehr Bedeutung geben
Sie kann alles, was eine gute Schauspielerin kann: mit den Gefühlen der Zuschauer spielen, in unterschiedliche Rollen schlüpfen, Stimmen und Gesten fein abgestimmt modulieren. Die Österreicherin Eva-Maria Admiral (45) stieg 1997 aus dem Ensemble des Wiener Burgtheaters aus, um als freie Künstlerin mit Soloprogrammen mehr von dem zu transportieren, was ihr besonders wichtig ist: den christlichen Glauben. Dazu inszeniert sie etwa Eric-Emmanuel Schmitts Bestseller "Oskar und die Dame in Rosa" oder die Geschichtensammlung "Weihnachten Hautnah".
Eva-Maria Admiral wünscht sich, dass Kirchen wieder zu Brutstätten der Kultur werden, wie sie es früher einmal gewesen seien. Große Literatur und bewegendes Theater hätten sich in den vergangenen Jahrzehnten und Jahrhunderten immer weiter von christlichen Überzeugungen wegentwickelt, findet sie.
Dabei denkt die Österreicherin nicht an frömmelnde Stücke. "Da wirkt vieles zu platt, zu schwarz-weiß. So ist das Leben nicht und der Glaube auch nicht", sagt sie. Sie leiht ihre Szenen lieber von großen Literaten, die vielleicht nicht zu den treuesten Kirchgängern gehörten, aber in ihren Werken ein feines Gespür für die geistliche Welt beweisen.
Davor hatte Eva-Maria Admiral am Wiener Burgtheater mit Claus Peymann zusammengearbeitet, aber auch an der Staatsoper und bei den Salzburger Festspielen gespielt. Im Jahr 1989 erhielt sie den österreichischen Preis als beste Nachwuchsschauspielerin. Ihre bekannteste Rolle wurde die Hermia in Shakespeares "Sommernachtstraum".
Verheiratet ist sie mit dem Schweizer Eric Wehrlin, den sie auf der Schauspielschule in Wien kennengelernt hat. Gemeinsam mit ihm spielt sie Mark Twains Satire "Die Tagebücher von Adam und Eva", ansonsten lieben die beiden aber mehr die Soloprogramme. 1999 bekam das Ehepaar ein Stipendium der Stuttgarter Akademie Schloss Solitude.
Eric Wehrlin hat das Markus-Evangelium in ein Ein-Mann-Stück umfunktioniert. Derzeit steht er in den Startlöchern für eine 80-minütige "Espresso-Bibel", die humorvoll das Buch der Bücher präsentiert und dabei den Propheten Jona in einen Österreicher verwandelt.
Die meisten Engagements bekommen die beiden aus Kirchengemeinden, die auf diese Weise ihr kulturelles Angebot erweitern. Das Schauspielerehepaar bietet auch Fortbildungen für Laienspieler an, die Seminare sind meist ausgebucht.
Das didaktische Vermögen von Admiral und Wehrlin findet auch internationales Interesse: Die ersten drei Monate des Jahres verbringen sie 2011 zum fünften Mal in einer Schauspielschule in Neuseeland, wo sie in einer Villa am Meer wohnen und junge Menschen aus aller Welt in die Geheimnisse der Schauspielkunst einweihen.
Das jüngste Projekt von Eva-Maria Admiral ist "Das Stück vom Glück" - eine Art Theaterkabarett, bei dem das Publikum mitspielen muss. Es soll 2011 uraufgeführt werden und die Erkenntnisse der modernen Glücksforschung mit den Weisheiten der Bibel verknüpfen.
Von Marcus Mockler (epd)
(Evangelischer Pressedienst)







